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Bodyplethysmographie


Die Bodyplethysmographie ist ein Verfahren zur Messung von Atemvolumen, Atemzugvolumen sowie Atemwegswiderständen. Diese Untersuchung wird in einer luftdichten Kabine durchgeführt, um Einflüsse von außen auszuschalten. Das hat den Vorteil, dass dieses Verfahren wesentlich genauer und aussagekräftiger ist als die übliche einfache Lungenfunktion-Untersuchung.

Es lassen sich Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen, allergische Neigung der Atemwege wie hyperreagibles Bronchialsystem sowie andere Funktionsstörungen im Atemwegsbereich einfach diagnostizieren. Die Untersuchung dauert etwa 10 Minuten und umfasst die Messung mehrerer Volumen (wie Gesamtvolumen), einzelner Volumeneinheiten während bestimmter Zeiteinheiten sowie die Bestimmung des Atemluftstroms und des Atemwegswiderstandes.

Die Bodyplethysmographie ist eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Untersuchungsverfahren zum Herz-Kreislauf-Lungensystem wie Belastungs-EKG, Herz-Ultraschall sowie Röntgenuntersuchungen des Brustkorbes. Durch Kombination dieser Verfahren lassen sich zahlreiche wertvolle Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten ermitteln.



Akademische Lehrpraxis der Medizinischen Hochschule Hannover